Unsere Gedanken zur Platzgestaltung

Grundsätze der Idee

Das relativ im Zentrum der Gemeinde liegende Grundstück soll nach Erwerb durch die Gemeinde Bockau und dem Abriss der Lampenfabrik Georgi neu gestaltet werden. Auf Grund seiner Lage, ca. auf halber Strecke zwischen Schule oder Simmel und Oberdorf, läd es bei Gestaltung mit Bänken zum Verweilen ein. Durch seine unmittelbare Nähe zu den "Anlagen" an der Lutherstraße könnte es auch zum neuen Treff der jungen Leute aus dem Ort werden.
Um auch besonderen Wettersituationen zu entsprechen, haben wir eine Überdachung (ähnlich eines großen Regen- oder Sonnenschirmes) mit einer integrierten Sitzgelegenheit angeordnet. Besonders bei sehr warmer Witterung sollen die um den Schirm herum angeordneten Wasserbecken und kleinen Springbrunnen das Klima angenehm verbessern. Das Wasser für die Springbrunnen und Becken soll mit dem 'Regenschirm' gesammelt und in einer Zisterne gespeichert werden. Zusätzlich zu den Sitzgelegenheiten im zentralen Bereich haben wir einen Tisch mit vier Hockern angeordnet.


Parkänliche Gestaltung oder weniger Aufwand

Parkanlage oder Rasenfläche - zwei Extreme sowohl in den Unterhaltungskosten als auch in der Gestaltung: Wir haben uns für eine 'pflegeleichte' Variante mit relativ geringen Unterhaltungskosten entschieden. Wir leben in einer dörflichen Umgebung in der viele Bockauer auch einen Garten ihr Eigen nennen. Jeder weiß, dass jahreszeitabhängig immer andere Pflanzen unser Auge erfreuen und dass eine Pflege der Beete regelmäßig, also nicht nur ein mal im Jahr oder Monat, sondern wöchentlich, im Sommer mit Gießen sogar oft täglich erfolgen muss. Das ist zeit- und kostenintensiv. Deshalb fiel unsere Entscheidung zugunsten der relativ großen Rasenfläche.

Für unser kleinsten Bockauer Bürger zu gefährlich...

Im Zuge des Entwurfes wurde auch überlegt, ob Spielgeräte für die jüngsten Bockauer vorgesehen werden sollen. Diesen Gedanken haben wird aber dann doch sehr schnell wieder beiseite gelegt. Jedoch nicht weil wir gegen unsere Jüngsten sind, sondern weil uns deren Wohl besonders am Herzen liegt. Wir gehen davon aus, dass bei Öffnung des Grenzübergangs in Johanngeorgenstadt auch für Fahrzeuge mit einer weiteren Erhöhung der Verkehrsdichte auf der Hauptstraße zu rechnen ist. Damit nimmt die Unfallgefahr für die Kinder aus unserer Sicht überproportional zu. Für einen Kleinkinder-Spielplatz findet sich vielleicht in Bockau ein geeignetere Platz, wenn Sie Vorschläge hierfür haben, können Sie diese gern in unser Formular auf der nächsten Seite eintragen.

Aber vielleicht eine Alternative für unsere Jugendlichen...

Wenn auch aus unserer Sicht kein Kinderspielplatz sinnvoll ist, könnte aber vielleicht etwas für die Jugend getan werden. Unser Vorschlag ist deshalb in diesem Bereich z.B. eine Tischtennisplatte vorzusehen. Eine Abgrenzung des Platzes zur Straße hin wäre unserer Meinung nach dann auch nicht notwendig.

Aber auch kein Parkplatz...

Unser Entwurf geht weiterhin davon aus, dass am Standort keine Parkplätze geschaffen werden, da nördlich davon, zwischen Sachsenhof und Tankstelle genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.


Baumaterialien - grundsätzlich einheimische, oder?

Der Platz sollte aus unserer Sicht im wesentlichen mit einheimischen Materialien hergestellt werden. Die Verkehrsflächen sollen deshalb mit rotem und grauen Granitpflaster gepflastert werden. Die Wände der Wasserbecken sollen ebenfalls aus Natursteinmauerwerk errichtet werden. Auch bei den geplanten Wasserspielen soll Naturstein zum Einsatz kommen. Denkbar sind auch Anlagen aus Edelstahl. Bei den Materialien für die Bänke geht unsere Empfehlung jedoch weg vom einheimischen Baustoff Holz, da dieser intensiv gepflegt werden muss. Wir sind der Meinung, dass Edelstahl das auf Dauer geeignetere Material ist. Diesem Material geben wir auch den Vorzug vor pulverbeschichtetem oder lackiertem Metall. Für den Schirm gehen unsere Gedanken in Richtung Blecheindeckung.


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